Freundeskreis 10. Panzerdivision e.V.

Volkstrauertag 15. November 2009

Das Wörterbuch des Krieges umschreiben

KRAUCHENWIES (mö) - Zur Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages fanden sich Kirchenbesucher an den Mahnmalen der Kriege zu einer Feierstunde ein. Eine Abordnung des Freundeskreises und Stabes der 10. Panzerdivision legte einen Kranz nieder.

Eines von vielen historischen Daten der deutschen Geschichte markierte das Ereignis des Volkstrauertages in der Ansprache von Bürgermeister Jochen Spieß besonders. Die Gründung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge vor 90 Jahren.
Nicht endende Konflikte bis in die Gegenwart geben den Reden an diesem Tage immer wieder traurige Nahrung. Mit Worten wie: Kinder, Frauen, Männer, Soldaten, Gefangene, Flüchtlinge, Verfolgte, Rasse, Euthanasie, Widerstand, Glauben, Terrorismus, politische Verfolgung, Bundeswehrsoldaten, Einsatzkräfte, Opfer von Hass in unseren Tagen machte Spieß die Unvollkommenheit und Schwäche menschlichen Zusammenlebens deutlich.
Schülerin Stefanie Huscher hat zuvor mit einem kurzen Gedicht von Arthur Schnitzler dem Krieg jede Heroisierung abgesprochen. „Ein Wörterbuch des Kriegs müsse von Witwen, Waisen, Ärzten und Dichtern geschrieben werden“, heißt es da.
Eine Abordnung des Freundeskreises und Stabes der 10. Panzerdivision legte unter Führung von Oberst i.G. Franke einen Kranz nieder.
Das Gebet von Pfarrer Martin Mutiu, die Fahnenabordnungen und  Liedgut der Musikkapelle und des gemischten Chors Krauchenwies gaben der Feierstunde den würdigen Rahmen.